Elektroauto Start-Up Faraday Future in Finanzierungsgesprächen mit Geely und Evergrande

Faraday Future wird Berichten zufolge ein neues Werk in China eröffnen und den Automobilhersteller Geely für die Auftragsfertigung gewinnen.

Das Elektroauto Startup Faraday Future verstärkt seine Bemühungen, seine vollelektrischen Fahrzeuge in China auf den Markt zu bringen und sucht nach einer neuen Finanzierungsrunde, wie mehrere Berichte berichten.

Das verschuldete Unternehmen wird ein neues Werk in China eröffnen und den chinesischen Automobilhersteller Geely als Auftragsfertiger gewinnen, berichtet Reuters unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen.

Potenziellen Investoren wurde gesagt, dass das Werk in der Anfangsphase eine Produktionskapazität von mehr als 100.000 Elektro-Fahrzeugen pro Jahr haben soll.

Das in Los Angeles ansässige Startup befindet sich derzeit in Gesprächen mit der Zhejiang Geely Holding Group über Auftragsfertigungsdienste, Verbesserungen im technischen Design und das Hinzufügen intelligenter Autotechnologien, einschließlich des autonomen Fahrens.

Geely wird voraussichtlich 40 Millionen US-Dollar in Faraday Future investieren, und die Ankündigung könnte bereits nächste Woche erfolgen. Außerdem investiert ein staatlich unterstützter Fonds 2 Milliarden Yuan (309 Millionen Dollar) in das Startup.

Der Immobilienentwickler Evergrande ist ebenfalls an den Finanzierungsgesprächen beteiligt, was aufgrund eines früheren Streits zwischen den beiden Unternehmen im Jahr 2018 überraschend kam.

Bislang hat Faraday Future nur ein Konzeptfahrzeug im Portfolio - den FF 91, der 2017 angekündigt wurde und noch nicht in Produktion gegangen ist.

Gegründet im Jahr 2014 von dem chinesischen Geschäftsmann Jia Yueting, hatte Faraday Future ursprünglich ehrgeizige Pläne und wurde von chinesischen Medien als Rivale zu Ellon Musks Tesla angepriesen.

Das Unternehmen war jedoch von finanziellen Problemen geplagt, so dass Jia im Oktober 2019 Insolvenz beantragte und als CEO von Faraday Future zurücktrat. Derzeit wird das Unternehmen vom ehemaligen BMW-i-Entwickler und Ex-Byton-Chef Carsten Breitfeld geführt.

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